Day 33 to 43 – meeting Christina

Around 7:30 a.m. I meet Dimitri in front of the house and we drive to the airport. He has to do some business there and so everything falls into place.

I am super excited and look forward to finally being able to embrace Christina at the airport.

We arrive briefly at the accommodation, then walk the streets of the small town, eat some ice cream and stay for another night in the Petrino Apartments, before we take the ferry to Thassos the next day.

On Thassos we have booked a bungalow directly on the sea for 9 nights, which is located in the southeast of the island – in Aliki.

The journey is difficult, Christina goes by bus, which drives on this day, however, only the first 10km of the 30km long route.

I ride my bike and we meet again after the 10km. When all attempts to hitchhike fail, we decide to rent a scooter for three days, since it costs about as much as a one-way cab ride. Christina rides the scooter to the bungalows where we meet again.

The first three days pass quickly as we make many small excursions. We look at the holy monastery of Michael Thasos, visit different towns, a mountain village, make a hike along a waterfall and stock up properly with food before we return the scooter.

There are very limited shopping opportunities in the immediate vicinity of the bungalows.

The remaining days we are on the beach and enjoy the peace and quiet at the accommodation. The comparatively high comfort and the possibility to be longer in one place feel incredibly good.

We argue surprisingly much in the beginning, also about trivialities – the feeling arises that being alone so much seems to have already left its mark. Later we adjourn, talk things out and enjoy the precious time in harmony. 

The sea becomes our daily destination, on the last evening on the island we take a nice walk along beautiful rock formations at a historical site and have dinner at Aliki Beach in a super delicious restaurant right by the sea. We talk about our sense of good restaurants and how to spot them as we walk by and come to the conclusion that Christina has a good sense of picking good restaurants.

I give Christina some things I haven’t used in a while to save some weight, including my warm 0C comfort sleeping bag. I will get a lighter and thinner one in Istanbul. The pack roll that was previously on the back of the carrier is omitted and I now have one bag less.

On the ninth day we take the ferry to the mainland. Since there was nothing available in the Petrino Studios, we take another accommodation, which is directly on the harbor front and already didn‘t make the best Impression when we booked it, but was one of the few affordable ones.

Upon arrival, our impression is confirmed and the place is rather dingy and unkempt.

We put our things down, walk to the nearby beach and find shade under a half-ruined lookout tower. The beach is well frequented.

In the evening we walk along the beach promenade again and we find a restaurant  with super delicious food.

German: 

Gegen 7:30 Uhr treffe ich mich vor dem Haus mit Dimitri und wir fahren zum Flughafen. Er muss dort geschäftlich etwas erledigen und so fügt sich alles.

Ich bin super aufgeregt und freue mich Christina am Flughafen endlich in die Arme schliessen zu können.

Wir kommen kurz in der Unterkunft an, streifen dann durch die Gassen des Städtchens, Essen Eis und schlafen nochmal eine Nacht in den Petrino Apartments, bevor wir am nächsten Tag mit der Fähre nach Thassos fahren.

Wir haben dort ein Bungalow direkt am Meer für 9 Nächte gebucht, dass sich ganz im Südosten der Insel befindet – in Aliki.

Die Anreise gestaltet sich schwierig, Christina fährt mit dem Bus, welcher an diesem Tag allerdings nur die ersten 10km der 30km langen Strecke fährt.

Ich fahre mit dem Rad und wir treffen uns nach den 10km wieder. Als alle Versuche zu trampen fehlschlagen, beschliessen wir, einen Roller für drei Tage auszuleihen, da dieser ungefähr so viel kostet wie die einfache Fahrt mit einem Taxi. Christina fährt mit diesem zu den Bungalows, wo wir uns dann wieder treffen.

Die ersten drei Tage vergehen schnell, da wir viele kleine Ausflüge machen. Wir schauen das heilige Kloster von Michael Thasos an, besuchen verschiedene Städte, ein Bergdorf, machen eine Wanderung entlang eines Wasserfalls und decken uns noch ordentlich mit Lebensmitteln ein, bevor wir den Roller zurückgeben.

In der direkten Umgebung der Bungalows gibt es nur sehr beschränkte Einkaufsmöglichkeiten.

Die restlichen Tage sind wir am Strand und genießen die Ruhe bei der Unterkunft. Der vergleichsweise hohe Komfort und die Möglichkeit länger an einem Ort zu sein, fühlen sich unglaublich gut an.

Wir streiten anfangs überraschend viel, auch über Belanglosigkeiten – das Gefühl kommt auf, dass das viele Alleinsein scheinbar bereits seine Spuren hinterlassen hat. Später vertagen wir uns, sprechen uns aus und geniessen die wenige kostbare Zeit in Harmonie. 

Das Meer wird zu unserem täglichen Ausflugsziel, am letzten Abend auf der Insel machen wir einen schönen Spaziergang entlang schöner Felsformationen an einer historischen Stätte und essen am Aliki Beach in einem super leckeren Restaurant direkt am Meer. Wir unterhalten uns über unser Gespür für gute Restaurants und wie man diese am vorbeilaufen ausmacht und kommen zum Schluss, dass Christina ein ausgeprägtes Gespür dafür hat, gute Restaurants auszusuchen.

Ich gebe Christina einige Sachen mit, die ich schon länger nicht mehr benutzt habe um so etwas Gewicht zu sparen, unter anderem auch meinen warmen 0C komfort Schlafsack. Ich werde mir in Istanbul einen leichteren und dünneren besorgen. Die Packrolle die bisher hinten auf dem Gepäckträger war entfällt und ich habe nun eine Tasche weniger.

Wir fahren am neunten Tag wieder mit der Fähre aufs Festland und da in den Petrino Studios nix mehr frei war, nehmen wir eine andere Unterkunft, die direkt an der Hafenfront ist und schon beim Buchen nicht den besten Eindruck macht, aber eine der wenigen noch bezahlbaren ist. 

Bei der Ankunft bestätigt sich unser Eindruck und die Bleibe ist eher schmuddelig und ungepflegt.

Wir legen unsere Sachen ab laufen zum nahegelegenen Strand und finden Schatten unter einem halbverfallenen Aussichtsturm. Der Strand ist ordentlich besucht.

Abends laufen wir nochmal an der Strandpromenade entlang und wir entscheiden uns auch dieses mal für ein Restaurant, dass super lecker ist.

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